Langenfeld

- eingekeilt im Lärm -

Langenfeld ist zwar sehr verkehrsgünstig zwischen den Großstädten Düsseldorf und Köln gelegen, hat aber auch die Lärmbelastung der hiesigen Verkehrsinfrastruktur zu ertragen:

  • zwei Nord-Süd-Autobahnen
  • eine Autobahn-Querspange
  • zwei Nord-Süd-Eisenbahnlinien
  • die Einflugschneisen zweier Flughäfen

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW stellt auf seiner Internetseite "NRW Umweltdaten vor Ort" die Umweltsituation des persönlichen Lebensumfeldes mit leicht verständlichen Karten dar, die selbst generiert werden müssen. Daraus habe ich die nachfolgenden Karten für Langenfeld entnommen, soweit sie den vom Straßenverkehr erzeugten Lärm betreffen. Leider sind die Karten über den von den Schienenwegen und den Einflugschneisen ausgehenden Lärmbelastungen noch nicht im Angebot der Seite enthalten.

Wenn die Stadt ernsthaft die Windkraftanlagen ermöglichen will, sollte sie das nach dem Motto entscheiden: "Wo schon Lärm ist, stören die Windräder auch nicht mehr." Aber mit aller Gewalt den südlichsten Zipfel Langenfelds, in dem noch - gemessen an hiesigen Verhältnissen - großräumig Landwirtschaft betrieben werden kann und deren Wirtschaftswege von Radwanderern genutzt werden, auch noch zu belasten, ist nun wirklich nicht bürgerfreundlich.

Vergleichen Sie diese Lärmstrukturen einmal mit der Lage des Windparks bei Sendenhorst. Von dieser ländlichen Gegend lässt sich keine Lärmkarte generieren. Warum wohl nicht? Dafür gibt es offensichtlich keinen Bedarf.

Inzwischen findet das Thema Lärmbelastung in Langenfeld Beachtung. Es ist aber die Frage zulässig, ob wirklich auch mal quer und in Zusammenhängen gedacht und geplant wird.


Endlich auch Bahnlärm im Blick

Inzwischen lässt sich auch eine Karte über die Belastung Langenfelds durch den Bahnlärm generieren:

Nachstehend finden Sie die
Zusammenballung aller gemessenen Lärmquellen:

Quelle: "NRW Umweltdaten vor Ort"


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