Kunst im öffentlichen Raum:

Mack-Stele in Langenfeld

In ihrem Leserbrief meldet Frau Juna Ryang Zweifel an dem künstlerischen Wert der Mack-Stele an. Sie hält den gezahlten Preis offensichtlich nicht für gerechtfertigt.

Mir gefällt die Stele nicht besser als vor Jahren die der Stadt preiswert angebotenen Windspiele. Aber jetzt ein Vielfaches für eine solche unbewegliche Säule?

Nun hat Geld an sich keinen Wert; Geld ist nur eine Verrechnungseinheit für Leistung. Um den Wert des Kunstwerkes richtig abzuschätzen, muss man den Preis von 600.000 € mit einer Leistung vergleichen, deren Wert leichter nachzuvollziehen ist. Und da frage ich: Wer ist bereit, zwei bis drei Einfamilienreihenhäuser gegen die Stele zu tauschen?

Politstrategen werden das für Erbsenzählerei halten. Ich glaube aber, die vielen Kunden der Sparkasse hätten lieber bessere Zinsen für ihre Spargroschen erhalten und die Kunden der Stadtwerke niedrigere Energiekosten gezahlt, um besser über die Runden zu kommen. Aber jetzt können sie sich ja bei jedem Besuch der Sparkasse oder des Kunze an der Stele ergötzen.

Mittwoch, 19. November 2008